~NEGATIVE~ FAN FUN \\ IMMER DIE NEUESTEN NEWS

Navi

Start
Contact
Archiv

Negative

Interviews
Fucked up Stuff
Biografien
Artikel
Offizielle Website

Contact

Email

Gästebuch

Links

Alexz Johnson
Manga und Anime
Free MP3s

MyBlog-Friends

Eangel
Toin Lina
Black Eye 96

Credits

Host
Designer

Fucked Up Stuff                                                        ^^unter diesem Punkt gibt’s alles was Leute, die einfach keine Ahnung von Musik haben über unsere Lieblingsband an Gerüchten verbreiten     

kleiner Hinweis auf den folgenden Text: den Lebenslauf. Den Jonne erzählt find ich ja okay, aber der Einführungstext geht echt ein wenig unter die Gürtellinie und ist einfach nur fies.

--- Einst gab es einen kleinen Jungen, mit Namen Jonne Aaron Liimatainen. Ja, seine Mutter benannte ihn nach Elvis Aaron Presley. Er war klar bestimmt für musikalische Größe, das schon bei seiner Geburt. Das erste was ihm klar wurde, als er alt genug war das Leben besser zu verstehen war, war das er als Mädchen geboren hätte werden sollen. Sein Arzt warnte ihn immer wieder mehr zu essen, als sein niedriges Gewicht zum Gesundheitsrisiko wurde. Er sieht aus wie ein junges Mädchen, das nicht seine Menstruation, sondern schwerwiegende Magersucht hat.

"Es ist lustig wie Zeitschriften mich porträtieren. Alles verherrlicht und einfach nur shit. Ihr wollt die Geschichte hören? Ich erzähl sie euch! Ich habe Asthma. Ich kollabierte eines Tages in der Sauna, seit dem folgt mir mein Spray überallhin. Sogar auf die Bühne. Es ist meine Herrin. Mit 14 steckte mich mein älterer Bruder Tommi in ein Kinderheim. Ich schaute immer zu ihm auf. Machte mir Gedanken drüber, was erüber mein Verhalten dachte. Meine Eltern tranken sich in den Vollrausch und waren einfach nur beleidigend. Ich schwänzte die Schule und den Gitarrenunterricht, bevorzugte es, mich in meinem Zimmer zu verstecken. Tommi wusste das ich starke Liebe brauchte. Ich blieb im Heim bis ich 18 war. ich weinte, als sie mich aus dem Heim nahmen, damit ich auf eigenen Beinen stehen konnte. Aber trotzdem wusste ich, das ich gehen musste. Ich begann eine Ausbildung zum Installateur/Klempner. Aber das war doch nicht mein Job! Als ich eines Tages in einer Schubkarre einschlief, schrie Tommi mich an, ich solle kündigen. Er ist mein Seelenverwandter und der Bandmanger.

Ich bin nicht das, wofür ihr mich haltet, Ich bin nicht so stark, wie ihr es gern hättet. Das einzige was ich will, ist gewollt zu sein, doch ich bin es gewohnt, ausgestoßen zu werden."---

Was jetzt folgt, ist eine unzumutbare Bandkritik, die echt unmöglich geschrieben ist…

--- Meine Güte, ist das erbärmlich! Fünf junge Männer und ein androgynes Wesen (welches letztendlich vermutlich doch dem männlichen Geschlecht zuzuordnen ist), allesamt zumindest rein optisch schwer drogenabhängig, zieren geradezu anbiedernd das Cover von NEGATIVE´s "Sweet & Deceitful". Über den bedeutungsschwangeren Bandnamen selbst möchte ich keine weiteren Worte verlieren.

Ja, ganz offensichtlich war meine erste Begegnung mit dieser finnischen Band nicht unbedingt der optimale Nährboden für einen perfekten Einstand in meinem gestrengen Rezensentenohr. Ganz so schlimm wie man vielleicht vermuten könnte, sind NEGATIVE dann aber doch nicht. Klar, das Sextett legt es sehr offensichtlich darauf an, in der Heavyrotation von MTVIVA zu landen und in den Charts möglichst weit gen Top 10 Platzierung zu klettern. Etwas zu offensichtlich für meinen Geschmack, denn die weichgespülte Produktion erstickt jeden Anflug an Biss im Keim. Mit etwas knackigerem Sound könnten es die Finnen zumindest mit ihren Landsmännern HIM aufnehmen, vor allem mit deren früher Phase. Die meisten Songs sind extrem eingängig (um nicht das Wörtchen "poppig" zu strapazieren) und wirklicher Ausfall ist dabei nicht zu verzeichnen - vorausgesetzt natürlich, man steht auf eine ordentliche Portion Pathos. Was das Leiden der jungen Finnen, im Speziellen des Sängers Jonne Aaron betrifft, könnte sogar ein Ville Valo fast noch dazulernen. Letzterer ist trotzdem der bessere Sänger der beiden - alleine die extrem lauten Lufthol-Geräusche Aaron´s bei "Locked In The Darkside" sind indiskutabel. Musikalisch gesehen gefallen mir NEGATIVE am Besten, wenn sie mal nicht aufs Radioformat schielen und einfach verhältnismäßig unbekümmert drauflos rocken, wie zum Beispiel bei "My My / Hey Hey" oder "Neverending Parade" oder beim etwas ruhigeren, aber wirklich guten "Until You´re Mine". Ein bißchen mehr davon, und es könnte beim nächsten Mal eine richtig gute CD daraus werden - bis dahin bleibt es leider beim Durchschnitt.

Trotzdem: den Finnen mit dem NEGATIVEn Namen wird sehr wahrscheinlich schon bald kommerzieller Erfolg beschieden sein. Ihr Glück, daß es im Radio schon lange nicht mehr um wirkliche Qualität, sondern um ein möglichst schnelles Festfressen im Ohr des Konsumenten geht. Was THE RASMUS oder die bereits erwähnten HIM geschafft haben, sollte also auch für NEGATIVE kein allzu großes Problem sein.---

 

Gratis bloggen bei
myblog.de