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Dieser Artikel wird sich damit beschäftigen, was jedem Glam-Rocker schon 1000-mal im Kopf war, ein ziemlich verwirrendes Thema. Es geht um den Vergleich Guns N’ Roses vs. Hanoi Rocks.
Klar, die Roses waren erfolgreicher, Hanoi Rocks wurden nichtmal von allen wahrgenommen,  aber von wem wurden sie inspiriert? Es gab nicht nur die eine „Battle Of The Bad Boys Bands“ zwischen Roses und Stones. Nein, das mit Hanoi ist dieselbe Geschichte, nur das hier die Jungen über die Alten siegten und keine gemeinsamen Gigs anstanden .Aber jetzt ehrlich, Guns N’ Roses wollten immer schon so sein wie Hanoi Rocks, und ihnen gingen es damals auch dreckig, doch Drogenkonsum war immer noch drin.

Im Buch Guns N’ Roses von Danny Sugarman  wird ihre Wohnung beschrieben: Man könnte es als eine Kombination aus Wohnquartier und Übungsraum ansehen, 50 Quadratmeter groß und ohne Küche, Dusche, Toilette. Ihr Lebensstandard und ihre finanzielle Sicherheit sinken jeden Tag weiter. Haupteinkommen war nicht die Musik sondern Drogen und Girls. Sie kassierten Geld von Groupies in dem sie regelmäßig Schnorren, um ihr Essen zu bezahlen, doch für Drogen war immer genug da. Ich will jetzt einer meiner absoluten Lieblingsbands nicht schlecht machen, sie waren oft stoned und haben harte Partys gefeiert, doch sie haben ebenfalls hart gearbeitet und ums Überleben gekämpft. Ich bin nur der Meinung, sie hätten mehr aus ihrem übermäßig vorhandenem Talent machen können.
 

Die Geschichten sind sich ähnlich, doch Bei Hanoi Rocks ging es nicht um Geld, Sex, Drogen und Mädchen.
Diese Dinge waren sicher nicht ohne Stellenwert, doch für Michael, Nasty und Sam stand die Freundschaft ganz zuerst. (I had a hard rocking band and Sam and nasty as loyal friends. We were like the three musceteers – M. Monroe, 1980). Ihnen ging es ebenfalls scheiße: „Wir zogen alle nach Stockholm, und uns wurde dort eine Wohnung versprochen, die wir nie bekamen. Andy lebte in einer Villa bei seiner reichen Freundin, doch ich Sam und Nasty schliefen auf Park Bänken, manchmal wanderten wir die ganze Nacht durch sie Stadt bis die erste U-Bahn kam. Wir setzten uns hinein und schliefen dort bis wir rausgeschmissen wurden.
Wir gingen auf die Straßen und bettelten um Geld. Wenn wir genug hatten kauften wir Hamburger unser Frühstück, Mittag und Abendessen zugleich. So lebten wir – bis zum Winter. Ich fühlte mich aber immer noch frei und glücklich, ich hatte immerhin keine Verpflichtungen und nichts zu verlieren. Ich war ein naiver Finne, glaubte Dinge erst, als ich sie durchlitt.“ (Monroe)
Ziemlich harte Story ist es schon, mindestens genauso hart wie das was 1985 bei Guns N’ Roses passieren sollte, doch alles kommt hier etwas natürlicher rüber, einfach emotionaler und realer. Auch Monroes Schilderung der Dinge ist um vieles realistischer und nicht so abgefuckt.

Die Gunners lieferten davon nun ihre eigene Variante dieser Freundschaft ab, aber schon der “Get In The Ring, Mothherfucker” – Streit zeigte andere Seiten: Für Slash war es das Wichtigste, im Vordergrund zu stehen. Ich will keinesfalls bezweifeln, das er ein brillianter Musiker ist doch durch die ganzen Drogen ist er einfach ein Arschloch gewesen. Axl, er war als erstes, schon seit Kindertagen an mit Izzy befreundet, dann kam Slash der einen neuen besten Freund brauchte. Axl war hin und hergerissen. Izzy brachte fast alle intelligenten Texte zustande und schrieb einen Großteil der Musik während Axl nur Shit wie „Mr. Brownstone“  schaffte. Slash hingegen war ein exzellenter Gitarrist, seine Solos sind unvergessen, und er hatte einfach Medienpräsenz. Schließlich ging Izzy und die Karriere von Guns N’ Roses war zuende. 
 

Über die musikalische Zusammenarbeit dieser Bands kann man aber nur eines sagen: Sie hat definitiv funktioniert. Axl wurde schon immer von Michael Monroe inspiriert. („Alle Welt hat Hanoi Rocks vergessen, nur ein kleiner Junge aus Laffayette, Indiana blieb ihnen treu&ldquo Als Beispiele sind zu nennen: Der Song Bad Obsession von GNR, wahrlich nicht der Beste, aber trotzdem ein klasse Song bei dem Michael Saxophon und Mundharmonika spielt. Außerdem gibt es von den beiden Jungs ein wunderbares Duett, „Ain’t it Fun“ ist auf „The Spagetti Incident?“, da wird aber Michael ein wenig von Axls riesigem Stimmvolumen in den Schatten gestellt. Im Video zu „Paradise City“ flimmert auch Nasty mal schnell über den Bildschirm.
So, meine Schreibwut ist gezügelt, und ihr habt wieder was zum lesen + denken ;-)

Manchmal könnte ich stundenlang in alten Büchern, Plattencover, Booklets und Musiklexiken wühlen, um an heißen Stoff zu kommen…                            
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9.2.07 13:23
 


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